Bahnen an der Brüniglinie; von Andreas Perren | DVD

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Brienz – Brienzer Rothorn              ca 60 Min.
Meiringen – Innertkirchen              ca 10 Min.
Alpnachstadt – Pilatus Kulm          ca 27 Min.
Pilatus Kulm – Alpnachstadt          ca 33 Min

 

Die Brienz Rothorn Bahn

Die Brienz Rothorn Bahn (BRB) ist eine meterspurige Zahnradbahn (System Abt), die nur im Sommer, von Anfang Mai bis Ende Oktober, von Brienz auf das Brienzer Rothorn fährt. Die Bahn wurde nach zwei Jahren Bauzeit 1892 eröffnet, kam aber schon bald in finanzielle Schwierigkeiten. 1914 wurde der Betrieb eingestellt und die Bahn stillgelegt. Die Bahn erhielt im September 1916 vom Bund die Bewilligung die Bahnanlagen abzubrechen. Weil die Bahnverwaltung aber die Abbruchkosten hätte vorschiessen müssen, unterblieb der Rückbau zum Glück trotz des kriegsbedingten Materialmangels. 1931 wagten Geldgeber die Wiedereröffnung der Strecke, da die Gleisanlagen trotz der langen Betriebspause noch in gutem Zustand waren. Später entschied man sich, die Strecke nicht zu elektrifizieren, was sie zu einer besonderen Attraktion machte: Die Brienz Rothorn Bahn ist heute neben der Dampfbahn Furka-Bergstrecke die einzige planmässig mit Dampftraktion verkehrende Eisenbahn der Schweiz.

Meiringen-Innertkirchen-Bahn

Die Meiringen-Innertkirchen-Bahn, abgekürzt MIB, ist eine meterspurige Schmalspurbahn. Sie verbindet auf einer knapp fünf Kilometer langen Strecke Meiringen mit Innertkirchen. Der Bau der Bahn erfolgte durch die 1923 gegründeten Kraftwerke Oberhasli AG (KWO) . Ab 1. August 1926 diente sie als Werksbahn zur Versorgung ihrer Kraftwerksbaustellen und zur Personenbeförderung der Arbeiter und deren Familien. Mit der Erteilung der Konzession für den öffentlichen Personenverkehr ab 6. Mai 1946 wurde die MIB gegründet, die sich im Besitz der KWO befindet. Anfangs waren Dampflokomotiven und später auch ein Akku-Triebwagen im Einsatz. Erst am 19. November 1977 wurde der elektrische Betrieb eingeführt.
Die Strecke beginnt seit Dezember 2010 im Bahnhof Meiringen, deshalb können die Reisenden am gleichen Perron in die Züge der Brünigbahn umsteigen. Nach knapp 1,4 Kilometern wird die bekannte Aareschlucht an der Station Aareschlucht West erreicht, die dann im 1502 Meter langen Kirchettunnel umfahren wird. Im Tunnel liegt kurz vor dem Ostportal die Tunnel-Haltestelle Aareschlucht Ost, der Ausgang erfolgt direkt in eine Gletschermühle und danach über eine Hängebrücke über die Aare. In Innertkirchen endet die Strecke auf dem Werksgelände der KWO, wo sich auch das Depot mit der Werkstatt befindet. Die Strecke wird tagsüber halbstündlich bedient.

Die Pilatusbahn

Die Pilatusbahn (PB) ist eine Zahnradbahn. Die Strecke wurde am 4. Juni 1889 eröffnet und ist seit 1937 elektrifiziert. Sie fährt auf einer 4,6 km langen Schmalspurstrecke (Spurweite 800 mm) von Alpnachstad auf den Pilatus. Hierbei überwindet sie eine Höhendifferenz von 1629 m. Die maximale Steigung von 48 % macht sie zur steilsten Zahnradbahn der Welt. Da bei dieser Steigung bei herkömmlichen Zahnstangen mit vertikalem Eingriff die Gefahr des Aufkletterns des Zahnrades aus der Zahnstange besteht, entwickelte Eduard Locher speziell für diese Bahn eine Zahnstange mit seitlichem Eingriff (Zahnradsystem Locher). Wegen dieser Zahnstange ist die Verwendung herkömmlicher Weichen nicht möglich – stattdessen werden Schiebebühnen und Gleiswender verwendet. Eine Besonderheit stellen auch die Spurkränze der Fahrzeuge dar, die an den Schienenaussenseiten entlang rollen.

 

 

 

24,90 

Verfügbar bei Nachlieferung

Zusätzliche Information

Medium

DVD

Dauer

130

Erscheinungsjahr

2012

Produktionsjahr

2011

Produktionstyp

Fremdprodukt

Anzahl der Medien

1

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